AsienJordanien

Backpacking in Jordanien

WELCOME TO JORDAN!

Zwischen orientalischen Sitzkissen und Wasserpfeifen sitze ich nun und darf euch über ein Land erzählen, das von Kriegsländern umgeben ist und das mich doch vom ersten Tag an umgehauen hat: JORDANIEN!
Dass die Leute erstmal mit dem Kopf schüttelten, als ich ihnen von meinen Plänen erzählt habe durch Jordanien mit dem Rucksack zu reisen und das noch alleine als Frau, liegt wohl auf der Hand! Um sich eine Meinung bilden zu können, ist es doch am sinnvollsten selbst in das Land zu reisen und nicht alles zu glauben, dass die Medien zeigen. Deshalb habe ich meine 7 Sachen gepackt und bin in den Orient gereist. Vom Anfang an habe ich mich sehr sicher hier gefühlt.

Sehenswürdigkeiten:
>> Amman: Die Stadt auf 19 Hügeln <<
Amman ist die Hauptstadt von Jordanien und sehr lebendig. Es gibt viele kleine Food Courts mit leckerem Essen. Ich war nur einen Tag dort, da ich überhaupt kein Stadtmensch bin und lieber die Zeit in der Natur verbringe. Jedoch lohnt sich ein Besuch zur Amman Citadel, die auf einem Hügel liegt. Von dort aus hat man einen guten Überblick über die ganze Stadt.


Amman Citadel


Roman Theater

>> Petra <<
Hier kannst du alles über eines der 7 Weltwunder erfahren.

>> Wadi Rum <<
Es war das erste Mal auf meinen Reisen, dass ich in einer Wüste war. Das Wadi Rum besteht aus verschiedenen Felswändern und gehört seit 2011 zur Welterbeliste der UNESCO. Im Wadi Rum gibt es diverse Beduinencamps, in denen man übernachten kann. Ich war mit zwei Australiern unterwegs und wir haben eine Nacht bei Beduinen übernachtet. Es ist unglaublich heiß, deshalb kann man tagsüber nicht viel unternehmen. Trotzdem war es eine einmale Erfahrung!

>> Rotes Meer <<
Die letzten Tage verbringe ich noch am Roten Meer, bevor es weiter in das hektische Indien gibt. Für Schnorchler und Taucher ist das hier der perfekte Platz! Man kann direkt vom Strand aus zu den Korallen schnorcheln.
Ich habe mir mit 2 weiteren Mädls aus Deutschland Schnorchelequipement im Camel Dive Center ausgeliehen. Der Tauchlehrer Smiley ist dann mit uns zum Schnorcheln gefahren und hat uns die schönsten Corallen am Strand gezeigt. Wer also nicht alleine losschwimmen soll, ist im Camel Dive Center gut ausgehoben.

Sicherheit:
In Jordanien hat es seit über 30 Jahren keinen Krieg mehr gegeben. Im Grenzgebiet zu Syrien sind einige militärische Stützpunkte, jedoch bin ich nicht in den Norden gereist und kann deshalb nicht viel darüber berichten. Sobald ich das Hostel verlassen, habe ich immer meine Schultern bedeckt und trage eine lange Hose. So oder so werde ich von den Einheimischen angestarrt, weil man gleich sieht, dass ich eine Touristin bin.
In einigen Reiseblogs wurde davon abgeraten als Frau alleine nach Jordanien zu reisen. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass das möglich ist und für mich auch unproblematisch verlief. Ich habe mich immer sicher gefühlt. Sollte man sich jedoch nicht wohl fühlen, kann man sich immer noch Reisegruppen anschließen. In Hostels werden Touren zu den Attraktionen Jordaniens angeboten.

Transport:
Da Jordanien nicht wirklich zu den Backpackerländern gehört, gibt es nur einen Bus (Jett Bus), der täglich 1x von Amman zu den südlichen Gebieten fährt. Leider kann man im Moment nur von Amman den Jett Bus nehmen oder man holt sich ein Taxi, das jedoch ziemlich teuer werden kann. Der Jed Bus fährt von Amman zu folgenden Orten:
– Totes Meer
– Petra
– Rotes Meer
– Wadi Rum
Der Local Bus fährt von der South Bus Station rund um die Uhr. Von Amman nach Wadi Musa (Petra) zahlt man zum Beispiel 5 JD.

Kosten:
Im Vergleich zu Deutschland ist Jordanien billiger. Man muss mit den Einheimischen jedoch immer verhandeln. Sogar bei einer Flasche Wasser im Supermarkt, weil sie teilweise unglaubliche Preise haben. Ich habe die meiste Zeit in Hostels gewohnt, deshalb sind meine Unterkunftskosten recht wenig.

Visum: 47 €
Unterkünfte (8 Nächte): 85 €
Essen + Trinken: 42 €
Transport: 57 €
Freizeitaktivitäten: 119 €

Die Kosten für die Freizeitaktivitäten sind relativ hoch, da der Eintritt für Petra schon zwischen 60 und 70 € kostet. Die Tour nach Wadi Rum hat 40 € gekostet mit Essen und Trinken und Übernachtung.

WICHTIG: Um Geld zu sparen, kann man sich im Vorhinein schon den Jordan Pass holen, in dem das Visum und viele Eintritte (u.a. Petra) inkludiert sind!

5 Dinge, warum Jordanien zu einem meiner Lieblingsländer gehört:
1. Ich habe mich in Amman verlaufen, als ich zum Hercules Tempel wollte. Ein Mann und seine 8 Kinder haben mich mit dem Auto dort hingefahren. Ich wollte ihm Geld dafür geben, aber er wollte mir auch noch den Eintritt zahlen.

2. Als ich nach Wadi Musa mit dem Local Bus gefahren sind, haben sich alle Männer in die zweite Reihe gesetzt, damit ich ganz vorne sitzen darf! Ich war nämlich die einzige Touristin.

3. In einem Food Court in der Hauptstadt, bestand ein Koch darauf, dass ich alle seine vegetarischen Gerichte koste und ihm dann berichte, ob sie schmecken – natürlich umsonst!

4. Der Besitzer von einem Supermarkt hat mich nach meiner 22-km-Tour durch Petra ins Hostel gefahren, weil es zu heiß war zu laufen. Er wollte auch auf gar keinen Fall Geld.

5. Petra hat mich vom ersten Tag an einfach nur geflasht! Kein Foto – kein Video kann diese Eindrücke wiedergeben. Deshalb sollte Petra auf jeder Bucket-List stehen.

5 Gedanken zu „Backpacking in Jordanien

  1. Liebe Dani,
    Jordanien ist noch einer meiner unerfüllten Träume. Mit Deinen Bilder und Berichten kann ich schon mal ein bisschen was davon erleben. Alles Gute für Deine Reise mit den 3 G´s: Gesundheit, Glück und Gottes Segen!

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