AsienIndonesien

Bali

Mein Flugzeug landete um 2 Uhr nachts in Denpasar. Ich habe mich im Vorhinein schon um einen Transport vom Flughafen zum Hostel gekümmert, denn die Taxis sind vorallem in der Nacht ziemlich teuer. Und dann habe ich gewartet – eine halbe Stunde – eine – Stunde – 2 Stunden. Ein paar Mal habe ich versucht im Hostel anzurufen, abee es hat keiner geantwortet. Sagenhafte 2,5 Stunden später (es war mittlerweile halb 5) kam ein Junge mit einem Schild “Daniela Gruber”. Er hat sich entschuldigt für die Verspätung (er fand den Autoschlüssel nicht) und er ist mit dem Roller da. No problem no problem. Was er bis dahin noch nicht wusste, dass ich einen 25 Kilo schweren Koffer (keinen Rucksack!!!) mit mir hatte. Zuerst hat er versucht den Koffer auf den Kopf zu nehmen – war ihm aber dann zu riskant.
Und so sind wir dann nach Kuta gefahren.

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Den ganzen Weg habe ich gebetet, dass das gut geht.
In Kuta war ich nur eine Nacht. Ich traf mich nämlich in Ubud mit einem Freund von der alten Station.
Am nächsten Tag fuhr ich führ runtergehandelte 5 Euro nach Ubud. Mein Hostel lag ein wenig ausserhalb zwischen Reisfeldern und so musste ich mir einen Roller leihen um in die Stadt zu kommen. Grundsätzlich gilt in Indonesien: Fahr einfach und hoff dass dir nichts passiert. Regeln, Ampeln und Schilder werden nicht beachtet.
Ubud zählt jetzt zu meinen 10 Lieblingsstädten. Die Frauen unter uns haben bestimmt schon den Film “Eat Pray Love” mit Julia Roberts gesehen. Ihr letztes Ziel ist Ubud. Im Vergleich zu Thailand und Malaysia hat hier alles seinen eigenem Charm. Alle Restaurants sind mit soviel Liebe gestaltet. Der perfekte Ort um sich zu entspannen. An einem Tag habe ich mich für knapp 20 Euro von Zeh bis zur Harapitze verwöhnen lassen. Massagen – Manikūre – Pediküre (die war auch notwendig)
Ubud ist bekannt für den Affenwald. In dem leben hunderte von Affen, die sehr zutraulich sind und die man auch füttern kann. An einem Tag bin ich mit dem Roller zu einem balinesischem Tempel gefahren. Dort kann man sich mit Heilwasser waschen. Frauen gehen aber nur mit Klamotten rein und darum habe ich mir nur das Gesicht gewaschen. Danach fuhr ich zu einem anderen Tempel der aber nicht sonderlich spektakulär war und auf dem Nachhauseweg blieb ich bei Reisterassen stehen. Es sind im Grund genommen keine Terassen aber die kleinen Anbaufelder sehen so aus.

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Am letzten Tag ging ich zu einer Yogastunde (wo auch Julia Roberts meditiert hat) und am nächsten Tag fuhr ich mit dem Boot auf die Gili Inseln.

 

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