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Melbourne und die Pferdefarm

Mein Uropa und gleichzeitig fleißigster Leser schimpft mich schon, weil ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Also Los!

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Flug von Singapur nach Melbourne.

Seit 7. Oktober bin ich nun schon in Australien. Als ich den Flughafen verließ,  dachte ich, ich erfriere. Es hatte um die 20° C aber nach 7 Monaten tropischen Klima fühlte es sich an wie in Nordrussland. Ich traf mich mit einer Freundin von zu Hause, die seit Februar in Melbourne als Au Pair (Kindermädchen) arbeitet. Nach 10 Minuten war es so als hätten wir uns 3-4 Tage nicht gesehen und alles war wie früher.

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Sie zeigte mir die Stadt und im ersten Moment war es der absolute Kulturschock. Es ist alles extrem sauber und enorm teuer. Wahrscheinlich haben mich die Preise so schockiert, weil ich in Asien für 10 Euro pro Tag gelebt habe. (Unterkunft, Essen, Ausflüge). Und ad hoc zahlt man 4 Euro für ein Päckchen Nudeln. Oder 2 Euro für einen halben Liter Wasser. In Australien will ich meine Reisekasse füllen, in dem ich arbeite. Ich habe nach sagenhaften 4 Tagen einen Job auf einer Pferdefarm gefunden. Ich fuhr also am Sonntag mit dem Zug eine Stunde nach Süden und von dort holte mich der Stallbursche ab. In Australien ist das ganz anders wie bei uns in Deutschland. Die Straßen sind schachbrettartig angeordnet. Es gibt keinen Wald oder Wiesen, wo man spazieren gehen kann.  Alles Land ist eingezäunt und nur mit Erlaubnis des Farmers zu betreten. Die Familie dort ist super nett. Ich habe mein eigenes Apartment und Auto. Unser Alltag besteht aus Pferde füttern,  reiten und longieren und alles was auf einer Farm so ansteht. Mit mir wohnt ein französisches Paar, das schon seit 8 Monaten auf der Farm ist und natürlich die Besitzer mit ihrer 17-jährigen Tochter.

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AAD und ich!

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Fuchs ist müde…. oder tot?

1,5 Wochen habe ich auf der Farm gearbeitet und jetzt fahre ich ins Outback – in die Wüste. Auf der Pferdefarm habe ich nur für Unterkunft und Essen gearbeitet und bei meinem neuen Job bekomme ich noch einen saftigen Lohn dazu. Ich sitze im Moment im Zug zurück nach Melbourne, dann fliege ich nach Perth und danach nach Newman. Newman hat 4000 Einwohner und einen eigenen Flughafen! Es ist nämlich die größte Stadt in dieser Umgebung. Und das finde ich sehr beeindruckend. Das muss man sich so vorstellen, als hätte Tacherting einen eigenen Flughafen.
Ich werde mich dort um 2 Kinder (1 und 3 Jahre alt) kümmern und den Haushalt schmeißen. Zuversichtlich und mit viel Energie freue ich mich diese Erfahrung machen zu können, denn dort gibt es kein Internet und kein Telefon. Die nächste Stadt ist 200 km entfernt. 2 Monate ohne jeglicher Kommunikation – nur ein Haustelefon.

Somit melde ich mich Mitte Dezember wieder zurück! Bis dahin alles Gute und liebe Grüße nach Deutschland.

 

<<Weitere Fotos aus Melbourne / Pferdefarm>>

Ein Gedanke zu „Melbourne und die Pferdefarm

  1. Hallo Dani
    Ich verfolge aufmerksam deinen blog und freue mich schon über deinen nächsten eintrag!!:)
    Bin begeistert über deinen mut diese reise zu machen gehört ja schon einiges dazu ob sprache andere kulturen oder auch die finanzielle situation diesen schritt zu machen!!
    Deine fotos sind auch wunderschön da bekomm ich fernweh;-)
    Vielleicht hast ja mal zeit mir zu antworten würde mich freuen!!:)
    eine schöne und aufregende zeit wünsch ich dir noch und pass auf dich auf!!
    Liebe grüße sandra

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