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Northland / Bay of Island

Am 22.1. machte ich mich auf Richtung Whangarei. Das Hostel war super lustig, denn wir haben das Wohnzimmer und die Küche mit einem alten Ehepaar geteilt. Alles war so wie in einer großen WG. Am 24.1. Spazierte ich zu den 3 Abbey Caves. Die Höhlen sind überhaupt nicht touristisch, deshalb gibt es auch keinen befestigten Weg oder Licht. Man braucht definitiv eine Taschenlampe und ein festes Schuhwerk. Nach ca. 300 Meter durchs knietiefe Wasser stampfen ist man am Ende der Höhle und wenn man dann alle Lichter ausschaltet sieht man tausende von Glühwürmchen an der Decke.

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Danach ging es nach Paihia und konnte auf den letzten Drücker noch eine Unterkunft finden. Ich hatte mich schon fest darauf eingestellt, dass ich die Nacht am Strand schlafe. In Whangarei im Hostel hab ich 2 ganz liebe Mädchen aus Deutschland kennen gelernt, die mit einem eigenen Auto reisen und mich zu einem Ausflug mitnehmen. Das ist etwas, was ich an Neuseeland sehr schade finde. Viele Attraktionen erreicht man nur mit dem Auto oder man muss überteuerte Trips buchen. Also definitiv ein Auto kaufen oder mieten. In der Früh machten wir uns also auf den Weg Richtung Cape Reinga, Sandsurfing und den Ninety Mile Beach.
Cape Reinga ist ganz im Norden von Neuseeland. Wir hatten zum Glück richtig tolles Wetter und es war auch nicht überlaufen.
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Danach fuhren wir zum Sandsurfen. Man kann sich vor Ort oder auch manchmal im Hostel Surfboards ausleihen und mit denen dann runterdüsen. Das schlechte daran : Mann muss zuvor erst mal hochlaufen und das ist richtig anstrengend.

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Unser letzter Stop war der Ninety Mile Beach. Ich war nicht im Wasser, weil es mir zu kalt war. Die schönsten und größten Muscheln habe ich definitiv hier gefunden. Ansonsten muss man sich hier oben richtig gut eincremen, denn die Sonne ist stärker als weiter im Süden.

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Abends fuhren wir wieder zurück nach Paihia. Am Montag verbrachte ich den ganzen Tag am Strand, weil ich einigen Papierkram zu erledigen hatte der sich über Wochen angestaut hat. Am Dienstag früh fuhr ich zurück nach Auckland mit dem Bus und dann mit der Fähre nach Waiheke Island und habe mir nach 5 Monaten Backpacking eine ganz besondere Unterkunft gegönnt. Es kommt aus England und wird Glamping genannt. Ich bin immer wieder überrascht wie sehr ich mich doch freuen kann, wenn ich nach Wochen ein Zimmer für mich alleine habe. Es gab keinen Strom darin und außerhalb war eine Outdoor Dusche.

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Ich habe schon überlegt, ob ich mir in unserem Ferienhaus in Rumänien nicht so eine Hütte hinstelle. Mein Bruder wäre wahrscheinlich sofort dabei. Danach ging es nochmal für 2 Tage nach Auckland.

 

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