7 WeltwunderAsienJordanien

Petra – die geheimnisvolle Felsenstadt

Mein Trip nach Jordanien:

Das erste Weltwunder ist geschafft. Ich bin mit dem Local Bus von der Hauptstadt Amman nach Wadi Musa gefahren und bin gleich in die Felsenstadt gelaufen. Das Ticket ist meiner Meinung nach ziemlich überteuert. Für 1 Tag zahlt man 60 Euro, für 2 Tage ca. 65 Euro und für 3 Tage ca. 70 Euro. Im Vergleich dazu zahlen alle Araber nur 1,30 €. Aber was soll’s! Der Eintritt ist es wirklich wert. Mit dem Jordan Pass kann man sich auch noch Geld sparen.


Ich habe mich für die 3-Tages-Karte entschieden, da ich mir alle Zeit der Welt nehmen wollte und Petra einfach auf mich wirken lassen wollte. Am ersten Tag bin ich einfach nur durch den Siq gelaufen und habe auf eigene Faust die Felsenstadt erkundet. Am zweiten Tag bin ich zum Tempel Ad Deir gelaufen, der circa 7-8 km vom Eingang entfernt ist. Wer diese Tour machen will, sollte so früh wie möglich starten, denn es gibt nach dem Siq keine Schattenplätze und in der Mittagssonne kann das ganz schön anstrengend werden.

Petra ist eine verlassene Felsenstadt und war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wegen ihrer monumentalen Grabtempel, deren Fassaden direkt aus dem anstehenden Fels gemeißelt wurden, gilt die Ruinenstätte als einzigartiges Kulturdenkmal. Die Stadt galt als bedeutender Handelplatz vom 5. Jahrhundert vor bis zum 3. Jahrhundert nach Christus. Petra kontrollierte vorallem einen wichtigen Knotenpunkt der Weihrachstraße.

Es ist faszinierend wie man eine solche Stadt in den Felsen gebaut hat. Ich habe mir von einem deutschen Pärchen sagen lassen, dass vor ein paar Jahren noch 5000 Menschen tagtäglich nach Petra gekommen sind – heute sind es nur noch 500! Es ist überhaupt nicht überlaufen und es ist definitiv einen Besuch wert!
Man sollte sich jedoch vor den Beduinen ein wenig in Acht nehmen. Ich habe einige getroffen, die sehr nett waren und mich auch zum Tee eingeladen haben. Andere wollen dich dazu überreden, dass du Übernacht bleibst und „Petra by night“ erlebst. Allerdings ist das als alleinreisende Frau nicht zu empfehlen. Ebenso ziemlich nervig ist, dass du andauernd gefragt wirst, ob du ein Pferd, einen Esel oder ein Kamel reiten willst!
Zum Felsgrab Ad Deir kann man beispielsweise einen Esel nehmen, der dann 1000 Stufen hochlaufen muss! Überlegt euch davor gut, ob ihr das dem Tier antun wollt…

Tipp: In der Eintrittskarte ist das Pferdereiten mit nummerierten Pferden gratis! Ihr müsst nur dem Besitzer von dem Pferd ein wenig Trinkgeld geben.

Auch wenn ich versuche in meinen Beiträgen so gut es geht die Eindrücke zu vermitteln, ist es doch nie so wie in der Realität! Petra hat mich definitiv umgehauen und es war auch nicht mein letzter Besuch hierher!

 

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