FijiOzeanienWeltreise

Taveuni

Im Hostel habe ich Rebecca kennen gelernt. Mit ihr fuhr ich am Montag gemeinsam nach Taveuni. In der Früh holte uns ein Minibus ab und dann gings Richtung Hauptstadt Suva. Von dort aus fuhr die Fähre nach Taveuni. Wir hatten noch einen kurzen Aufenthalt in Suva und konnten einkaufen gehen. Um 4 Uhr nachmittags gingen wir auf die Fähre und das war erst einmal ein Schock. Die Toiletten waren seeeehr dreckig, alles roch nach Urin und ich habe mind. 50 Kakalaken gezählt. Wir mussten am Boden schlafen und die Fahrt dauerte ca. 18 Stunden. Für mich war klar, dass es zurück mit dem Flugzeug geht! Aber vielleicht sind es auch gerade die Erlebnisse, die man unter “reisen” versteht. Ein echtes Backpackerleben!

image

Mittags angekommen holte uns der Shuttlebus vom Hafen ab. Das Resort war richtig schön. Wir hatten einen Pool und der ganze Komplex war wie ein großer Garten. Taveuni ist auch die sogenannte “Garteninsel”. Im 20-Bett-Schlafsaal (ich steigere mich) gab es keine Klimaanlage und nur Regenwasserduschen. Aber alles halb so wild – man gewöhnt sich daran.
Rebecca und ich haben ein Combopacket gebucht. Darin enthalten waren 3 Mahlzeiten pro Tag und 5 Ausflüge.
Mittlerweile ist unsere Gruppe auch schon gewachsen. Wir sind: 2 Deutsche, 3 Engländer, 1 Isralei, 1 Malaysier, 1 Australier, 1 Franzose und ein Junge aus Alaska.

wpid-img_2015021245930.jpg

 

Am Dienstag fuhren wir zu 3 Wasserfälle, namens Bouma Falls. Wir mussten 1 Stunde in den Regenwald wandern. Das tropische Klima bringt einen ziemlich zu schwitzen und dann war der erste Wasserfall eine echte Belohnung.

image

Weitere Fotos gibt’s in der Galerie.
Die letzten 20 Minuten regnete es wie aus Eimern.
Am Mittwoch fuhren wir als erstes zur internationalen Zeitlinie. Genau hier fängt der neue Tag an. Die Fijaner sagen zwar, dass man einen Unterschied der Schwerkraft erkennt ist aber Blödsinn. Die Linie wurde ja vom Menschen gezogen und dient nur als Richtlinie.

wpid-img_2015021320814.jpg

 

Danach gings zum natural Watersliding. Hab ich zuvor noch nie gemacht und machte richtig viel Spaß. Es ist quasi eine Wasserrutsche von der Natur geprägt. Die Felsen haben sich durch die Strömung des Wassers so geformt, dass man rutschen kann. Unsere Reiseführer sind super nett. Immer wieder bin ich begeistert wie hilfsbereit sie sind. Wenn es irgendwo rutschig ist oder mal sehr steil, halten sie immer schön mein Händchen und tragen auch den Rucksack. Das werde ich zuhause auf jeden Fall vermissen!
wpid-img_2015021344484.jpg

Donnerstags gings zum Schnorcheln zur Honeymoon Island. Das Wasser ist richtig türkis und klar. Von der Wasserfauna war ich ein bisschen enttäuscht, da sie nicht sehr vielfältig im Gegensatz zu Asien war. Vielleicht war es aber auch nur der falsche Platz zum schnorcheln. Das will ich jetzt aber nicht pauschalisieren für ganz Fiji.

image

Am Nachmittag fuhren wir zur einem fijianischen Dorf. Die Einheimischen nennen es nur Settlement, weil es weniger als 15 Häuser sind. Als erstes mussten wir zum Boss und um Genehmigung bitten sein Dorf zu begutachten. Unser Reiseführer brachte auch Geschenke mit. Leider konnte ich nicht erkennen was es war.
Er führte uns rum und zeigte uns die verschieben Pflanzen: Avokados, Mangos, Bananen, Kokosnüsse und zuletzt die Kawa Planze.
Kawa ist das typische Getränk der Fijianer. Es wird aus einer Wurzel hergestellt und wenn man sehr viel davon trinkt wird man müde. Ich persönlich finde, dass es nur nach Spülmittel schmeckt.
Die Gräber befinden sich auch direkt im Dorf also gibt es keinen richtigen Friedhof.
image
image

Am Samstag morgen durften wir noch eine fijanische Massage genießen.
Abends hatten wir immer ein 3 Gänge Menü. Leider hat man das auf der Waage gesehen, aber dazu später mehr.
Die letzten 2 Tage war ich leider krank und musste mich mit Bauch – und Kopfschmerzen und Fieber quälen. Ich vermute, dass ich was falsches gegessen habe.
Am Montag abend flog ich zurück auf die Hauptinsel. Und an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Iris und Christian für den Tipp das Flugzeug zu nehmen. Das Geld war es auf jeden Fall wert. Der Flughafen gleicht dem Tachertinger Bahnhof. Ich musste weder meinen Passport zeigen noch mein Gepäck wurde kontrolliert. ABER: Da das Flugzeug so klein ist müssen auch die Passagiere zuvor auf die Waage und dann sah man definitiv die letzte Woche All Inklusive! 🙂 Wir flogen eine halbe Stunde früher los und waren nur 3 Männer und ich . Der Kopilot hat die Sicherheitseinweisung übernommen und seine Begrüßung: Welcome on board gentlemen and Mrs. Gruber. Eine eigene Begrüßung an Board – ich fühlte mich wie die Queen von England.

image

1 Stunde flogen wir über die kleinen Inseln von Fiji. Leider war das Wetter nicht so gut und im Flugzeug war es richtig laut.
Von Suva aus fuhr ich mit einem Minivan nach Nadi und bleibe dort nochmal 3 Tage.

 

<<Weitere Fotos aus Taveuni>>

Ein Gedanke zu „Taveuni

  1. Liebe Daniela, oh wie schön sich das alles anhört. Da wir in Australien drei Wochen miteinander reisen durften, kann ich mir “DICH” und deine Erlebnisse so herzhaft vorstellen. Mach weiter so. gg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.